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Streikrecht

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Im Zusammenhang mit Streikaufrufen kommt es immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten mit den Schulleitungen. Manche Direktorinnen und Direktoren verlangen von den Lehrpersonen Dinge, zu denen sie nicht berechtigt sind. Streiks unterstehen genauen Regeln. Primäres Interesse der Gewerkschaften ist es, dass möglichst viele sich an einem Streik beteiligen und nichts Ungesetzliches unternommen wird, um den Erfolg eines Streiks zu beeinflussen.

Einige Hinweise zum Verhalten vor und während eines Streiks:

  • Die Lehrerinnen und Lehrer müssen keine Mindestdienste gewährleisten. Die Aufsicht am Eingang oder innerhalb der Schule gehört nicht zu den Mindestdiensten. Während Prüfungen und Notenkonferenzen darf nicht gestreikt werden.
  • Vor dem Streik erkundigt sich die Direktorin/der Direktor mittels Rundschreiben bei den Lehrpersonen, wer sich am Streik beteiligt. Die Lehrerinnen und Lehrer müssen darauf nicht antworten. Es darf auch nicht danach gefragt werden, wer nicht streikt.
  • Wer seine Beteiligung am Streik sofort erklärt, kann nicht im letzten Moment vor dem Streik seine Meinung ändern.
  • Die Schulleitung muss abwägen, welche Auswirkungen der Streik haben kann. Die Eltern müssen 5 Tage vorher darüber verständigt werden, ob, in welchem Ausmaß und in welcher Form der Unterricht gewährleistet ist. Die Lehrerinnen und Lehrer müssen nichts unternehmen.
  • Am Streiktag organisiert die/der Direktor/in den Unterricht. Wer streikt, erscheint nicht zum Dienst und muss weiter nichts unternehmen und nicht ausdrücklich mitteilen, dass er streikt.
  • Wer am Streiktag seinen unterrichtsfreien Tag hat, muss keine Erklärung abgeben und darf auf keinen Fall eingesetzt werden. Ihm dürfen auch keine Abzüge gemacht werden.

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Die GBW FLC ruft zur Niederlegung der Arbeit für einen Tag auf in den Bereichen Schule, Universität, Forschung, Berufsbildung, AFAM25/02/2026 - Am Montag, dem 9. März 2026, ruft die Gewerkschaft GBW FLC AGB CGIL anlässlich des Internationalen Tages der Frauenrechte zu einem ganztägigen nationalen… mehr
Regionale Kundgebung in Trient, Via Verdi, um 9 Uhr. ■ Um Löhne und Renten zu erhöhen ​
■ Um den Anstieg des Rentenalters zu stoppen ​
■ Um Nein zur Aufrüstung zu sagen und Investitionen ​ in Gesundheit und Bildung zu fordern ​
■ Um der Prekarität entgegenzuwirken ​
■ Für eine echte… mehr
Das Ministerium für Bildung und Verdienst teilt mit, dass der heutige Streik im Sektor Schule legitim ist.
Mitteilung hier (Quelle: … mehr
Rom, 2.10.2025, 18:27 Die Teilnahme des Personals der Schulen, der Universitäten, der Forschung und der AFAM (Kunst- und Musikhochschulen) am morgigen Streik ist völlig legitim. Für den 3. Oktober ist nämlich schon von einer anderen Gewerkschaft ein Generalstreik angekündigt worden. Das verhindert… mehr
Mahnwache vor dem Regierungskommissariat am 3.10.2025, 10:30-12:00, Bozen, Prinz-Eugen-Allee Nr. 11 Ganztägiger Streik auch in den staatlichen und in den privaten Schulen, im Konservatorium, in der Universität Rom, 1. Oktober – „Der Angriff auf zivile Schiffe, die italienische… mehr
CGIL und UIL rufen für Freitag, den 29. November 2024, einen achtstündigen Generalstreik mit lokalen Kundgebungen aus. In Bozen wird um 10 Uhr ein Demonstrationszug vom Mazziniplatz zum Büro des Regierungskommissars starten. Dies kündigte die Generalsekretärin des AGB/CGIL, Cristina Masera,… mehr
Am Dienstag, den 15. Oktober 2024, fand in Rom ein Schlichtungsversuch statt, nachdem unsere Gewerkschaft für das Personal des Bildungs -und Forschungssektors den Streikzustand ausgerufen hatte. Das Treffen brachte keine Antwort auf die Forderungen nach: Bereitstellung zusätzlicher Mittel für die… mehr
Zu den grundlos verbreiteten Irrtümern im Schulbereich gehört die Behauptung, dass Streiktage den Urlaub im Verhältnis zu den errechneten Arbeitstagen pro Jahr verkürzen. In diesem Zusammenhang erinnern wir daran, dass sowohl das Streikrecht als auch das Recht auf Urlaub verfassungsrechtlich… mehr
STREIK am Freitag, 17. November 2023. Kundgebung in Bozen am Mazziniplatz um 10:30 Uhr.
Anschließend Protestmarsch in die Prinz-Eugen-Allee; die Landessekretär:innen des AGB-CGIL und der UIL-SGK werden dem Regierungskommissär… mehr
Der AGB-CGIL hat den Generalstreik gegen das Haushaltsgesetz auf regionaler Basis ausgerufen  (in Südtirol am 16. Dezember).
Die Schulgewerkschaft GBW-FLC darf aber an dem Streik nicht teilnehmen: der Termin ist nicht möglich, weil am Tag vorher (15.12.) das Komitee „Freie Bildungswelt“… mehr
Am Freitag, 23. September beteiligen sich staatliche, private und Landes-Schulen, Universität und Forschung am globalen Klimastreik #PeopleNotProfit# - ausgerufen von Fridays for Future und beteiligen sich an der Kundgebung für das Klima, gegen den Krieg und die Krise des Sozialstaates.… mehr
Am 25. März 2022 ruft die Schulgewerkschaft GBW-FLC AGB-CGIL zum ganztägigen Streik auf. Wir beteiligen uns am Klimastreik „Fridays for future“ und unterstützen die Forderungen nach sofortigen effektiven Maßnahmen. Klimawandel und Klimakatastrophe lassen sich nicht mehr leugnen! Aktueller Anlass… mehr
Der ganztägige Streik des Lehrpersonals der staatlichen Schule am 10. Dezember 2021 bleibt aufrecht und verknüpft sich mit dem Generalstreik am 16. Dezember für Konservatorium, Universität und nichtstaatliche Schulen. Am 10. Dezember, 9:30 Uhr, wird eine Delegation der… mehr
Vertragserhöhungen, Kampf gegen prekäre Arbeitsverhältnisse und gegen überfüllte Klassen: das sind die Hauptgründe für den Streik, zu dem GBW AGB, Uil Scuola, Gilda und Snals aufgerufen haben. Um die Gehälter der Lehrkräfte an den europäischen Durchschnitt anzugleichen, wären 350 Euro pro Monat… mehr
 Die gesamtstaatliche FLC/CGIL unterstützt die Bewegung der argentinischen Frauen „Ni ua menos“. Alle  Bereiche des öffentlichen und privaten Sektors  beteiligen sich am globalen Frauenstreik am 8. März 2017 „… mehr