Am Mittwoch, dem 18. März, zeitgleich mit der geplanten Kundgebung auf der Piazza del Popolo in Rom, beendet das Komitee „Società Civile per il No nel referendum costituzionale” (Zivilgesellschaft für das Nein zum Verfassungsreferendum) seine Referendumskampagne. In Bozen findet um 9.30 Uhr im Pastoralzentrum eine letzte Veranstaltung statt, um das Thema zu vertiefen: die öffentliche Veranstaltung „Gründe für ein Nein zum Verfassungsreferendum zur Justiz”.
An der Veranstaltung nimmt der Professor und ehemalige Senator Oskar Peterlini teil. Nach der Einführung durch Guido Margheri, Landesvorsitzender der Partisanenvereinigung ANPI, wird Giulia Rossi, Richterin, das Standpunkt des Komitees „Giusto dire No” darlegen. Anschließend wird Alberto Bellini, Generalsekretär der Fachgewerkschaft für Öffentlich Bedienstete FP der CGIL von Trient, die Probleme vertiefen, die die Justiz in Italien verlangsamen, dann folgt ein Beitrag von Susanna Florio vom nationalen Sekretariat der ANPI. Die Schlussfolgerungen werden von Lara Ghiglione vom nationalen Sekretariat der CGIL gezogen.
Die Gewerkschaft CGIL hat beschlossen, sich dem Bürgerkomitee für das Nein anzuschließen, da sie in der Nordio-Reform alle Anzeichen eines autoritären Vorhabens sieht, das die Demokratie einschränkt und die Justiz und die Verfassung untergräbt. Wie Cristina Masera, Generalsekretärin der Gewerkschaft AGB/CGIL, in einer Mitteilung erklärt, geht es bei dem Referendum über die Justiz „nicht um ein nebensächliches technisches Detail, sondern um die Infragestellung des Modells der internen Organisation der Justiz und der Art und Weise, wie sie sich selbst verwaltet. Und das alles, ohne die Probleme des Sektors in irgendeiner Weise zu lösen”.
Die Veranstaltung steht allen offen.
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